Kunst

Kunst

Selbstverständnis

Bildung braucht Bilder

Kunstpädagogik ist ein unverzichtbarer Bestandteil allgemeiner Bildung gerade in der Zeit der Mediengesellschaft mit der anwachsenden Bilderflut. Kunst ist das einzige Fach, das sich explizit mit der Herstellung und Wirkung von Bildern befasst und zu einer besonderen Bildkompetenz qualifizieren kann – einer Ausprägung anschaulich-ästhetischen Denkens, die wissenschaftspropädeutische Lernprozesse mit einschließt.

kompetenzen_kunstBilder und damit mögliche Unterrichtsgegenstände sind alle zwei- und dreidimensionalen Objekte, Prozesse und Situationen aus den Bereichen der Bildenden Kunst, aus Fotografie, Film, neuen Medien, Design, Architektur, Landschafts- und Stadtplanung sowie verwandten Disziplinen.

Durch die produktive und rezeptive Auseinandersetzung mit Kunstwerken und ästhetischen Alltagsphänomenen ermöglicht die Kunstpädagogik den Erwerb von Kenntnissen über Herkunft und Funktion der Bilder und vermittelt dadurch kulturelle Schlüsselkompetenzen.

Kunstpädagogik befähigt Jugendliche Kunst und Kultur kennen und schätzen zu lernen, selbst mit zu gestalten sowie am kulturellen Leben teilzuhaben. Der Kunstunterricht leistet damit elementare Beiträge zur Persönlichkeitsentwicklung und Integrationsfähigkeit.

Das NIGE bietet für die Kurswahl in der Oberstufe u.a. den musisch-künstlerischen Schwerpunkt an. Das Fach Kunst ist dann das erste von insgesamt fünf Prüfungsfächern.

Fachkollegium

Herr Harald Ellinghaus (Fachkonferenzleiter)
Frau Irina Dirks
Frau Ingrid Menz
Herr Andreas Kneip
Frau Elaine Schneider

 

Schulcurriculum

Zentralabitur

Projekte

Vom Designobjekt zum Kunstobjekt
– Veränderung einer vorhandenen Produktlösung –
 

Der Schwerpunktkurs Kunst des 11. Jahrgangs erstellte im Dezember 2010 zum Thema “ Design“ unterschiedliche Stühle.

Hierbei war freigestellt am Ausgangsobjekt nur vergleichsweise geringe Veränderungen vorzunehmen oder es sehr stark umzugestalten bzw. mit anderen Gegenständen oder Materialien zu kombinieren. Entscheidendes Kriterium war, dass die Umgestaltung dem Gegenstand inhaltlich neue Aspekte hinzufügen sollte – es reichte also nicht, den Gegenstand z.B. nur gebrauchsuntüchtig zu machen. Man konnte das Objekt in einem neuen/untypischen Zusammenhang präsentieren, ihm eine humoristische Note verleihen, ihn grotesk, absurd oder irritierend wirken lassen. Unterschiedliche Ideen von unterschiedlichen Objekten wurden anhand von Skizzen entwickelt und anschließend an einem langen Wochenende individuell oder in kleinen Gruppen realisiert.
Harald Ellinghaus