NIGE-Schüler als EU-Botschafter auf Tour

 

Unter der Leitung von Ulrich Apke (4. v. r.) und Andreas Stekker nehmen derzeit sechs Schülerinnen des NIGE an einem internationalen „Erasmus+“-Treffen in Belgien Teil. Auf dem Programm stand auch ein Besuch der EU-Parlaments. BILD: NIGE

Unter der Leitung von Ulrich Apke (4. v. r.) und Andreas Stekker nehmen derzeit sechs Schülerinnen des NIGE an einem internationalen „Erasmus+“-Treffen in Belgien Teil. Auf dem Programm stand auch ein Besuch der EU-Parlaments. BILD: NIGE

Foto NIGE. Text: Klaus Händel. Noch bis zum 19. Januar läuft das erste internationale „Erasmus+“- Treffen mit dem Titel „We can speak“ in Kasterlee, Belgien. Wie Ulrich Apke, Erasmus-Projektleiter am Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens (NIGE) mitteilt, nehmen daran Schülerinnen und Schüler aus Belgien, Deutschland, Rumänien und Italien teil, darunter aus Deutschland wieder eine Schülergruppe des NIGE.

Finanziert werden diese multilateralen Schulpartnerschaften von der Europäischen Union. Die sechs Schüler werden von den NIGE- Lehrkräften Ulrich Apke und Andreas Stekker begleitet. Aufgabe der Schüler ist es seit dem 13. Januar, gemeinsam in internationalen Arbeitsgruppen einen Leitfaden in englischer Sprache zum Halten einer gelungenen Rede zu erstellen. Ziel dabei sei es, dass die Schüler selbstbewusst und rhetorisch versiert zu europäischen Fragen vor einem internationalen Publikum Stellung beziehen können. Somit sind die Schülerinnen des NIGE als EU-Botschafter unterwegs.

Die Schüler werden langfristig in die Lage versetzt, einer europaskeptischen Haltung selbstbewusst entgegen zu treten und argumentativ darauf einzugehen.

Erste Anregung erhielten die Schüler dafür durch ein leidenschaftliches Plädoyer für die europäische Idee durch den Bürgermeister von Kasterlee, Ward Kennis, der auf verschiedene Probleme in Belgien einging (wirtschaftliches Gefälle, verschiedene Sprachen und Identitätskonflikte), die für die Gesamtsituation in Europa ein Spiegelbild darstellen.

Höhepunkt der Fahrt war bisher ein Besuch der europäischen Institutionen in Brüssel, darunter das EU-Parlament. Eine weitere Station war ein Besuch Antwerpens. Das nächste internationale Treffen findet vom 5. bis zum 11. Mai in Esens zum Thema „I have a word to say“statt.

Nach einem Artikel des Anzeigers für Harlingerland vom 18.1.2019

 

Weitere Informationen sind hier zu finden: Belgien (Ausbildungs-, Unterrichts- und Lernaktivitäten)

 

1 Antwort

  1. Solche pro-europäischen Initiativen finde ich ganz hervorragend!
    Besonders Carina Exner zeigt hier außergewöhnliches Engagement auf diesem wie anderen derzeit wichtigen Gebieten wie Klimaschutz.
    Weiter so!

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