„Digitalisierung macht sprichwörtlich Schule“am NIGE

BILDUNGSPOLITIK – Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller informiert sich über die eingesetzte Technik am NIGE

Foto: Lena Gronewold. Text: Klaus Händel .Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller hat das Niedersächsische Internatsgymnasium Esens (NIGE) besucht, um sich über die Digitalisierung in der Schule zu informieren. Begleitet wurde die Abgeordnete durch Stefan Molkentin vom Breitbandbüro des Bundes. Schulleiterin Anja Renken-Abken und ihr Team stellten den Besuchern die Konzepte und Ideen vor, mit denen die Schule bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich arbeitet.

„Digitalisierung macht sprichwörtlich Schule. Hier in Esens sehen wir, wie das Thema Digitalisierung sinnvoll und verantwortlich umgesetzt werden kann“, so Möller. „Vor dem Hintergrund des aktuell aufgelegten Förderprogramms des Bundes zur Digitalisierung von Schulen, war mir dieser Besuch besonders wichtig. Man hat das Thema hier sehr zeitig in Angriff genommen, und das zahlt sich nun aus: Das NIGE kann bei diesem Thema ein Vorbild für die gesamte Region sein.“

Schulleiterin Anja Renken-Abken unterstrich die Bedeutung der digitalen Konzepte, besonders vor dem Hintergrund der Zusammenarbeit mit den Inselschulen. „Seit 2012 sind wir ,School of Distance Learning‘. Davon profitieren auch die Inselschulen, mit denen wir eng kooperieren. So können beispielsweise fehlende Fachlehrer durch eine Videoschaltung zeitweise von uns in Echtzeit ersetzt werden. Wir ermöglichen so, dass die Schüler möglichst lange die Inselschulen besuchen können.“

Auch Stefan Molkentin, lobte die Vorreiterrolle der Schule. „Grundsätzlich braucht es ein tragfähiges Konzept, um Schulen zu digitalisieren. Hier in Esens sehen wir, wie so etwas geht. Die Schule zeigt schon heute, wie das Klassenzimmer von morgen aussehen kann.“ Möller betonte die Bedeutung von Digitalisierung in der Schule: „Mit dem Digitalpakt Schule werden wir als Bund gemeinsam mit den Ländern für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Mit der Grundgesetzänderung haben wir den Weg für diese Förderung frei gemacht. In den kommenden Jahren werden wir insgesamt fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung von Schulen zur Verfügung stellen. Das ist ein wichtiger und richtiger Schritt, denn heutzutage dringt die Digitalisierung in alle Bereiche unseres Lebens vor. Wir müssen auch die Schülerinnen und Schüler auf den Umgang damit vorbereiten.“

Nach einem Artikel des Anzeigers für Harlingerland vom 03.12.2018

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.