Kindergartenkinder schnuppern beim NIGE in die Filmwelt

Kita zu Besuch 115

 

 

 

 

Im Rahmen ihrer Projektwoche „Star auf der Bühne“ besuchte eine Grup­pe von 22 Kindern des Kin­dergartens in Esens „An der Eisenbahn“ die Film-AG des NIGE. Aufgeregt kamen die Drei-bis Fünfjährigen zum Haupt­eingang einer in ihren Augen riesigen Schule. Und dann mussten sie am Eingang auch noch ganz leise sein, weil nämlich ausgerechnet an die­sem Tag die großen Mädchen und Jungen eine Abiturklau­sur schreiben mussten.

Dann ging es zur Film-AG des NIGE, nachdem der Leiter der Film-AG, Henrik Toepfer, den jungen Nachwuchs be­grüßt hatte. Und so waren gleich drei Stockwerke zu be­wältigen, bevor es in den Me­dienraum ging, in dem schon ein Teil der AG auf die Kinder wartete. Während eine Grup­pe aus dem Filmarchiv der AG eine Reihe von kleinen Film­szenen, produziert von Viert bis Siebtklässlern vom „Tag der Talente“ auf einer Lein­wand anschauen durfte, be­kam die andere Gruppe die Gelegenheit, in dem Film- und Schneideraum des NIGE ein bisschen Starerleben zu schnuppern, bevor die Grup­pen dann gewechselt wurden. Alle anwesenden Kinder wurden von einer großen Kamera gefilmt und wer mochte, durf­te sogar etwas in die Kamera sagen. Die Aufnahmen wur­den den Kindern anschlie­ßend gezeigt und auch ein klein wenig demonstriert, wie ein Film geschnitten wird. Das war ganz schön aufre­gend, vor allem, als es dann „Bitte“ hieß und ein roter Punkt der Kamera aufleuchte, da die Aufnahme begann. Aber Star zu werden, ist nicht einfach. Es bedarf sehr viel Disziplin und Geduld, bevor alles so richtig im Kasten ist und auch fernsehreif auf einem der großen Flachbild­schirme zu sehen ist. Ein Er­lebnis, das nicht jedes Kinder­gartenkind geboten be­kommt.

Begleitet wurden die Kin­der von den Kindergärtnerin­nen Petra Eden und Melanie Dräger sowie von der Prakti­kantin Fiona Neumann. Die Film-AG wurde an diesem Tag von den Mitgliedern Lena Krüger und Carmak Bunger unterstützt.

Nach einem Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 24.4.2015    Foto: Rolf Schapals

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