Erasmus-Projekttreffen in Italien

Das Projekt „The power of words“ im Rahmen des von der EU geförderten Programms Erasmus+ ist ein Austauschprogramm, an dem vier Schulen aus unterschiedlichen Ländern teilnehmen. Im Laufe von zwei Jahren findet in jedem Land ein Treffen statt, zu dem Delegationen aus jedem Land kommen.

In der Woche vom 11. bis 18. November 2019 fuhren acht Schülerinnen und Schüler des NIGE mit ihren Lehrerinnen Hannah Geistert und Kati Tonn nach Piacenza im Norden Italiens. Das Thema der Woche lautete „The power of words – our words can change things”. Zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus Belgien, Rumänien und Italien wurde dazu an berühmten Reden gearbeitet und über europäische Werte diskutiert.

Nach der Anreise am Sonntag fand am Montag die offizielle Begrüßung durch die Schulleitung des Istituto G.D. Romagnosi, der italienischen Schule, und die Vorstellung der einzelnen Delegationen statt. Anschließend erkundeten die SchülerInnen die historische Innenstadt Piacenzas.

Weiter stand auf dem Programm für die Woche ein Ausflug in die malerischen Küstenorte Santa Margherita und Portofino, welcher bei sonnigen 19° C sehr genossen wurde.

Im Wesentlichen konzentrierte man sich jedoch dem Thema gemäß ausgiebig auf die „Kraft der Worte“. So analysierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam bekannte und eindrucksvolle Reden von Martin Luther King, Nelson Mandela, Malala Yousafzai und Greta Thunberg. Dabei lernten sie die wichtigsten Aspekte und Strategien in einer Rede kennen.

 

Anschließend wurde in vier Gruppen eine Show einstudiert. Die Theatergruppe stellte in ihrem Stück die vielen Eigenschaften von Worten vor, etwa dass sie Menschen entzweien, aber auch zusammenbringen können. Unterstützt wurde sie von einem Chor und einer Tanzgruppe, die ebenfalls aus Austauschschülern und -lehrern bestanden. Ausgestattet wurden die Mitwirkenden mit selbstgebastelten Masken der Kunstgruppe.

Die beiden Aufführungen vor Schülerinnen und Schülern der italienischen Schule und der Schulleiterin waren sehr erfolgreich und für die Mitwirkenden ebenso emotional, da es schon der letzte gemeinsame Tag des Austausches war. Am Abend bei der Abschiedsparty in einer Pizzeria in Piacenza musste man sich, nachdem man gut gegessen und gefeiert hatte, dann endgültig voneinander verabschieden.

Das Erasmus-Projekt ist nicht nur dazu da, das eigene Englisch zu verbessern oder Erfahrungen zu sammeln: Die Schülerinnen und Schüler können neue Freundschaften über mehrere Länder entfernt schließen und lernen viel, auch über Vorurteile und dass diese sich oft als ganz fälschlich erweisen. Das europäische Gemeinschaftsgefühl wird durch das Projekt gefördert, was wichtig ist, damit wir auch in Zukunft eine starke und friedliche Europäische Union haben werden.

Bericht von Marieke Kobuch

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