Pfandflaschen für Brunnenbau

 

Foto und Text: Klaus Händel. Klimawandel, Natur- und Umweltschutz sind in aller Munde. Das hat sich auch bei der Juniorwahl zur Europawahl am Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens (NIGE) gezeigt. Bei 420 Wahlberechtigten und 383 abgegebenen Stimmen entfielen 39,2 Prozent auf die Grünen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die großen Volksparteien SPD mit 13,9 Prozent und CDU mit 8,2 Prozent.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und dessen auch bei uns deutlich spürbaren Folgen hat die politisch sehr aktive Schülervertretung des NIGE neben anderen Projekten – darunter eine Nikolaus-Aktion und die aktuelle Aktion „Fridays for Future“ – die Schüler- und Lehrerschaft zur Unterstützung der Aktion „Viva con Agua“ aufgerufen.

„Über Instagram haben wir zu Wahl aufgerufen. Für uns entscheidende Themen waren und sind das Klima und die Umwelt. Dazu gehört für uns auch die Frage, was können wir selbst zur Verbesserung des Klima- und Umweltschutzes beitragen“, erklären die Schülervertreter Carina Exner und Jan Müller zusammen mit dem stellvertretenden Schulleiter Tjark-Fokken Emken in einem Pressegespräch.

In Kooperation mit „Viva con Agua“ hat die Schülervertretung erste Pfandflaschen-Sammelboxen gebaut. „Die erste Box steht direkt im Haupteingang und musste bereits mehrfach geleert werden“, sagt Carina Exner. Sie erklärt: „Mit Hilfe des gesammelten Pfandgeldes können von ,Viva con Agua‘ in Ländern, in denen es kein zugängliches sauberes Wasser gibt, Brunnen gebaut werden. Dank Dieser Arbeit werden viele Menschen vor dem Verdursten bewahrt.“ Alle Schüler und Lehrer des NIGE können bei dieser Aktion mithelfen, indem sie ihre leeren Pfandflaschen in die Box werfen und die Aktion so unterstützten.

Um möglichst viel Pfandgeld zu erwirtschaften, sollen jetzt weitere Sammelboxen gebaut werden, unter anderem für das Sek-I-Gebäude und das Internatsgebäude.

Mehr Infos unter www.vivaconagua.org/visionHelft

Nach einem Artikel des Anzeigers für Harlingerland vom 3.6.2019

1 Antwort

  1. Avatar Michael Spicer sagt:

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