Erasmus-Bericht zur Fortbildung in Rom
Vom 7.-12. Juli nahmen Frau Geistert und Herr Thedinga im Rahmen von Erasmus+, einem Programm, das von der Europäischen Union finanziell unterstützt und gefördert wird, an einer Lehrkräfteschulung zum Thema „Artificial Intelligence for Education: Exploring the Frontiers of ICT“ in Rom teil.
Mit Kolleginnen und Kollegen aus der Slowakei, Portugal, Polen, Griechenland, Frankreich und einem Referendar aus Meppen setzte man sich unter Anleitung eines Uni-Dozenten aus Rom mit den Möglichkeiten und Grenzen von Künstlicher Intelligenz im Unterricht auseinander und lernte viele neue Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten kennen.
Neben dem Stellenwert des Spiels im Unterricht („Gamification“) wurde ein besonderer Schwerpunkt auf neuartige Aufgabentypen und Aufgabenstellungen gelegt, um beispielsweise herkömmliche Hausaufgaben nicht gänzlich überflüssig werden zu lassen.
Auch juristische, ethische und ökologische Aspekte wurden thematisiert, wobei der Leitfaden immer wieder darin bestand, dass die Schülerinnen und Schüler zukünftig in die Lage versetzt werden sollen, angemessen und verantwortungsvoll mit Künstlicher Intelligenz umzugehen, statt sich durch deren Verwendung das eigenständige und kritische Denken abzugewöhnen.
Unter dem Slogan „Science Fiction is now“ wurde aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Rolle des Lehrenden wie auch die Rolle der Lernenden neu beleuchtet. So wurde immer wieder betont, wie begrenzt Künstliche Intelligenz Daten kombiniert, wobei man aber nie von Kreativität im menschlichen Sinn wird sprechen können. Damit der Mensch eine dominierende Position im Umgang mit dieser Technologie behält, sind viele wichtige Eigenschaften wie kritisches Denken, Urteilsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein von elementarer Bedeutung und müssen unter neuen Bedingungen kompetent vermittelt werden.
Neben dem Kurs hatten die Teilnehmenden auch noch Zeit, das reichhaltige kulturelle Angebot von Rom zu sichten und zu genießen, wozu auch die einzigartige Auswahl an Eisdielen zählte, in denen man sich von Kirchen, Museen und Altertümern etwas erholen konnte.
Text und Bilder: Hannah Geistert und Thilo Thedinga
















