Endlich wieder Fußball mit einem besonderen Ganztagsangebot

Zum Schuljahr 2026/2027 wird das NIGE Partnerschule der „Fußballschule“ des VfB Oldenburg
Der ehemaligen Fußballnationalspieler und Weltmeister von 1990, Thomas „Icke“ Häßler, soll gesagt haben, dass es für ihn in der Schule Höhen und Tiefen gegeben habe. Die Höhen seien der Fußball gewesen. Das gilt sicher nicht für jeden Schüler, zeigt aber, dass eine Schule immer gut daran tut, breit aufgestellt zu sein, um individuelle Neigungen und Fähigkeiten des Einzelnen fördern zu können. Ganz so, wie es Ziel der vielseitigen Angebotsstruktur der offenen Ganztagsschule am NIGE ist. Seit dieser Woche wird nun das breite Angebot an Ballsportarten (Basketball, Handball, Volleyball) durch eine Kooperation mit dem VfB Oldenburg und der „Fußballschule“ im Ganztagsschulbereich erweitert.
Sönke Kroon, einer der 19 Trainer der „Fußballschule“ des VfB Oldenburg, der die Schülerinnen und Schüler für die „Fußballschule“ am NIGE betreuen wird, konnte sich am ersten Trainingstag vor Andrang kaum retten. Deutlich mehr als die anvisierte Höchstzahl von 20 Teilnehmer/innen war gekommen und konnte den Start der AG kaum abwarten. Das NIGE ist mit dieser Kooperation eine von aktuell 68 Partnerschulen des Vereins, für dessen Angebot sich nun 28 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangstufen 5-7 des NIGE angemeldet haben.
Der VfB Oldenburg bietet mit seinem Angebot professionelle Trainingsgestaltung und Anleitung von Trainingseinheiten durch lizensierte Übungsleiter und neben der Begeisterung für Fußball und Bewegung, die vielleicht bei den Teilnehmenden gar nicht mehr geweckt werden muss, hat der VfB auch Wertevermittlung und Persönlichkeitsentwicklung durch Sport im Fokus.
Das NIGE habe laut Kroon mit der neuen Sporthalle Sek.I, dem Soccercourt und dem Sportplatz geradezu traumhafte Bedingungen, so dass sich der VfB nach Aussage von Julian Funcke, Assistenz der Geschäftsleitung, auch vorstellen könne, über die eigentliche Schulkooperation hinaus Trainingsangebote auf dem Gelände der Schule anzubieten. Denkbar seien beispielsweise ergänzende Individualtrainings, Kleingruppentrainings oder weitere gezielte Förderangebote für interessierte Schülerinnen und Schüler. So könnte der VfB laut Funcke die im Rahmen der Schulkooperation gesetzten Impulse auch darüber hinaus aufgreifen und einzelne Spielerinnen und Spieler noch gezielter fördern.
Text und Bild: Wilfried Schnabel














