Durchgetüftelt bis zum Morgengrauen

Durchgetüftelt bis zum Morgengrauen

Wie jedes Jahr kurz vor der Adventszeit fand auch 2025 die traditionelle „Lange Nacht der Mathematik“ am NIGE statt. Rund 50 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 bis 12 stellten sich diesmal den anspruchsvollen Aufgaben und bewiesen dabei jede Menge Ausdauer, Teamgeist und mathematische Kreativität.

Am Freitag, den 21. November, konnten es die meisten Teilnehmer/-innen kaum abwarten, die Schulwoche noch mit einer Extraportion Mathematik ausklingen zu lassen, und waren überpünktlich am Sek-I-Gebäude, um Punkt 18 Uhr starten zu können.

Nach einer kurzen Einführung in die Regeln durch die Organisatoren Herrn Schetzberg und Herrn Müller und Überwindung der üblichen anfänglichen Serverprobleme beim Aufgabendownload stürzten sich die Teams somit hoch motiviert in die erste Aufgabenrunde. Schnell zeigte sich, dass die diesjährigen Knobeleien es in sich hatten:

Von verzwickten Logikgittern (Futoshiki) über verrückte Zahlenpaare und Geheimzahlen, Zahlenpyramiden und Zahnstocherprobleme bis hin zu diversen geometrischen Herausforderungen war alles dabei. Mal ging es in die Tierwelt bei Schildkrötenrennen oder isometrischen Ameisen, manchmal wurde es auch international bei Parkettierungsproblemen aus Finnland oder englischsprachigen Kreuzzahlrätseln.

Viele Aufgaben waren nur mit cleveren Ideen und viel Geduld zu bewältigen. Immer wieder hallten Stöhnen, Lachen und Jubel durch die Flure, wenn Lösungswege ausprobiert, verworfen oder endlich erfolgreich abgeschlossen wurden.

Für neue Motivation sorgte jedes grüne Licht, das der Lösungscomputer bei einer Aufgabe anzeigte – neue Energie verschafften sich die Teilnehmenden durch die traditionelle Pizza-Bestellung und das reich bestückte, selbst organisierte Snack-Buffet.

Besonders stolz waren die beteiligten Lehrkräfte (Herr Bruns, Frau Geistert, Herr Müller, Herr Schetzberg, Frau Uhrmacher, Frau Weissig und Herr Weyerts) darauf, dass gleich zwei Doppeljahrgänge – 6/7 und 8/9 – bis in die dritte Runde gelangten und sogar das nur dreiköpfige Oberstufenteam den sehr anspruchsvollen Einzug in die nächste Runde feiern konnte. „Die drei Gleichungen“ (Eeske Arjans, Silya Eilts, Ella Meier) arbeiteten sogar noch in den frühen Morgenstunden hoch konzentriert an den Aufgaben der letzten Runde weiter, um kurz vor Ende der Mathenacht die entwickelten Lösungsideen an die Veranstalter einsenden zu können, während andere sich nach und nach doch der Müdigkeit geschlagen geben mussten.

Um 8 Uhr morgens endete schließlich die lange Knobelnacht. Müde, aber sichtlich stolz, berichteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Eltern von den erzielten Ergebnissen.

Und über eines war sich die ganze Mathe-Gemeinschaft schnell einig:
Auch im nächsten Jahr wird wieder gerechnet bis zum Umfallen!

Text und Fotos: Hannah Geistert