Personalisierte Entwicklungsplanung digital

LemaS-Teilprojekt 19 und das Niedersächsische Internatsgymnasium Esens (NIGE) präsentieren ihre digitalen Tools „meinPEP“ und „NIGE-PEP“

„Digitalität als Chance der Begabungsförderung“ lautete das Motto der diesjährigen Jahrestagung der Beratungsteams für Begabungsförderung und individuelle Lernentwicklung (ILE) des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). Dort präsentierte das Wissenschaftsteam des LemaS-Teilprojektes 19 (Personalisierte Entwicklungsplanung, abgekürzt PEP) gemeinsam mit dem Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens (NIGE) als LemaS-Projektschule ihre Entwicklungen rund um PEP.

Im Rahmen von „Leistung macht Schule“ befasst sich LemaS-PEP mit der Gestaltung der Lehr-Lern-Settings im gymnasialen Bildungsgang mittels personalisierter Entwicklungspläne (kurz PEP), um Lehrpersonen bei der individuellen Förderung von (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schülern im Unterricht zu unterstützen. Im Zentrum der gemeinsamen Entwicklungsarbeit mit den Schulen steht das digitale Tool meinPEP. Das Niedersächsische Internatsgymnasium Esens erprobt innerhalb des Teilprojekts eine an seine bereits bestehende digitale Infrastruktur angepasste Variante von meinPEP, nämlich das NIGE-PEP.

V.l. Felix Blumenstein, Christian Herbig und Sarah Doberitz, Wilfried Schnabel, Elise Bessert und Michael Dorfmüller stellen die Module meinPEP und NIGE-PEP auf der Jahrestagung der Beratungsteams für Begabungsförderung und individuelle Lernentwicklung (ILE) des NLQ vor.

Mithilfe von personalisierter Entwicklungsplanung können Lehrpersonen dabei unterstützt werden, die Stärken und Bedarfe ihrer (potenziell) leistungsfähigen Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend im Regelunterricht aufzudecken und im Blick zu behalten. Dafür entwickelt das an der Universität Leipzig angesiedelte Teilprojekt „Individuelle Förderung mit PEP – Personalisierte Entwicklungspläne als Instrument einer individuellen Begabungsförderung“ ein digitales Tool (meinPEP) und verschiedene schulspezifische Varianten der digitalen Umsetzung von PEP. Die Erprobung des Instruments erfolgt zusammen mit 17 Schulen aus 8 Bundesländern. Dazu gehört auch das Niedersächsische Internatsgymnasium Esens (NIGE). Die Schule entwickelt innerhalb des Teilprojekts eine an ihre bereits bestehende digitale Infrastruktur angepasste Variante von meinPEP, nämlich das NIGE-PEP.

Für das von Prof. Dr. Heinz-Werner Wollersheim geleitete Teilprojekt 19 waren Christian Herbig, Felix Blumenstein und Sarah Doberitz vertreten, die gemeinsam mit Wilfried Schnabel, Elise Bessert und Michael Dorfmüller vom NIGE am Vormittag Impulse zu PEP gaben. […]

Konkrete Einblicke in die Funktionen der Produkte meinPEP und der speziell mit dem NIGE entwickelten Variante NIGE-PEP erhielten die Teilnehmenden in Kleingruppen im Anschluss an die Vorträge. Im Mittelpunkt stand dabei außerdem der gemeinsame Dialog über die Anwendung in der Praxis. Besonders Anknüpfungspunkte für die eigenen Schulen der Teilnehmenden und Adaptionen für die individuellen Bedarfe wurden dabei rege diskutiert.

Mit freundlicher Genehmigung der Autor*innen Lisa Rappl und Joscha Walter (LemaS-Schnittstelle) wurde der Text mit leichter Veränderung folgenden Quellen entnommen:

Teaser auf: https://www.lemas-forschung.de/ (aufgerufen am 25.10.2021)

Bericht: https://www.lemas-forschung.de/themen/personalisierte-entwicklungsplanung-digital (aufgerufen am 25.10.2021)

Weitere Informationen – zur personalisierten Entwicklungsplanung des Teilprojekts: https://pep.erzwiss.uni-leipzig.de/