Vobaturnier 2019 Lehrer – Internatler

 

Lehrerteam gewinnt 3:2 gegen motivierte und stark spielende Internatler

 

Am 23.02. trat wie jedes Jahr die Volleyballmannschaft des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Esens vor rund 80 begeisterten Zuschauern mit viel Mut und Kampfgeist gegen ein Team der Lehrer an. Dabei zeigten sich die Internatler als motivierte und starke Spieler, die das Lehrerteam bis zum Äußersten forderten.

„Die Entwicklung der Spieler ist erstaunlich. Sie haben sich zu richtig guten Volleyballern entwickelt. Das wird ein hartes Spiel für die Lehrer“, konstatierte der Trainer der Volleyball-AG vor dem Match und sollte mit dieser Aussage recht behalten.

Dementsprechend begann der erste Satz auf Augenhöhe. Die Internatler überzeugten immer wieder durch gelungene Block- und Angriffsaktionen und kämpften um jeden Ball. Dabei wurden sie durch die lauten Anfeuerungsrufe der Fans und die fetzige Musik des DJs (Cedrik Peters) immer wieder motiviert und vorangetrieben. Dennoch war die Nervosität bei den SchülerInnen zunächst hoch. Im Verlauf des Spieles schlichen sich daher zunehmend unkonzentrierte und hektische Aktionen ein, die zu vielen Eigenfehlern führten. Hinzu kamen unnötige Fehler bei der Angabe, sodass sich das Lehrerteam durch ein fehlerfreieres Spiel immer weiter absetzen und den ersten Satzgewinn mit einem Punktestand von 17:25 für sich verbuchen konnte.

 

Wechsel auf beiden Seiten waren die taktische Konsequenz des ersten Satzes, die zur Folge hatten, dass der zweite Satz wesentlich ausgeglichener begann. Dies hielt jedoch nur bis zur Mitte des Satzes. Abstimmungsschwierigkeiten und fehlender Druck in Angabe und Angriff führten auf Seiten der Internatler oft zu leichten Punktgewinnen für das Lehrerteam, sodass auch der zweite Satz deutlich mit 16:25 von diesem gewonnen wurde.

 

Entsprechend gut gelaunt war die Lehrermannschaft in der Satzpause aufgelegt, welche einen leichten Sieg vor Augen hatte, während die Köpfe der Spieler aus dem Internat ebenso wie die der mitgebrachten Fans resigniert herabhingen. Man hatte sich eigentlich so viel vorgenommen und nun stand es 2:0 für die Lehrer. Motivation und die Rückbesinnung auf die eigenen Fähigkeiten lautete das Motto der Ansprache des Trainers in der Satzpause. Und dieses Konzept sollte aufgehen und dem Lehrerteam noch einige Schwierigkeiten bereiten.

 

So begannen die Vertreter des Internats noch leicht geknickt den dritten Satz. Die Lehrer ihrerseits wähnten sich schon in Sicherheit und nahmen zu viele Bälle auf die leichte Schulter. Durch fehlende Absprachen, unkonzentrierte Angriffsaktionen und Fehler in Angabe und Annahme machten es sich die Lehrer selbst schwer.

Das sich stabilisierende Internatlerteam nutzte diese Schwächen gnadenlos aus und setzte sich Punkt für Punkt ab. 19:25 für die Schüler lautete das Endergebnis des Satzes, welches zumindest eine Ehrenrettung für die Insulaner darstellte. Der Mut und Siegeswillen der Internatler machte dem Team der Lehrer einen ersten Strich durch die Rechnung.

Aber damit nicht genug. „Hier ist mehr drin als ein 3:1“ dachten sich die Schüler und drehten im vierten Satz nochmal richtig auf. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Match, bei welchem sich keine Mannschaft einen klaren Vorteil herausspielen konnte. Doch dann kam Tobias Fisser von den Internatlern an die Angabe und legte unter der Maßgabe druckvoll anzugeben, dabei aber keine Fehler zu machen, eine Serie von fünf Punkten hin. Ebenso gelang es den beiden Zuspielern Kaja Danzer und Mauritz Wilmering mehr Höhe in die Bälle zu bringen, sodass Tobin Heimes, Malte Hohnrodt, Christian Paar und später auch Tobias Fisser immer wieder punkten konnten. Dies änderte sich auch im weiteren Verlauf des Satzes nicht, sodass die Internatler immer wieder durch klug gelegte oder hart geschlagene Angriffe überzeugten und die Abwehr der Lehrer vor große Schwierigkeiten stellte. Kleinere Schwächephasen wurden durch kurze Ansprachen in den Auszeiten und taktische Hinweise vom Spielfeldrand ausgeglichen, sodass sich die Internatler einen immer deutlicheren Vorsprung erarbeiten konnten. Am Ende des Satzes, bei einem Spielstand von 22:17, wurde es dann aber nochmal richtig eng. Die Lehrer holten alles aus sich heraus und kämpften sich zum 22:23 an die Führung der Schüler heran. Doch die Internatler behielten die Nerven und beendeten diesen Satz mit einem krachenden Angriff und einem Endergebnis von 23:25 für sich. Somit stand es nach Sätzen 2:2.

 

Der entscheidende Satz gestaltete sich dann recht eindeutig. Durch kluge Wechsel schafften es die Lehrer mehr Härte in ihre Angriffe zu bringen und das eigene Spiel zu stabilisieren. Dem hatten die Internatler zunächst wenig entgegenzusetzen, sodass sich die Vertreter des Kollegiums deutlich mit 7:1 absetzen konnten. Dennoch gaben die Vertreter der Schüler nicht auf und es entwickelte sich ein aufregendes Spiel, in dem am Ende um jeden Punkt gekämpft wurde. Dieser Kampfgeist der Schüler kam jedoch etwas zu spät, sodass die Lehrer diesen Satz mit einem Punktestand von 8:15 und damit auch das Spiel 3:2 gewinnen konnten.

 

„Das war ein hartes Stück Arbeit. Mit einer so starken Schülermannschaft haben wir nicht gerechnet.“, waren sich die Lehrer nach dem Spiel beim gemütlichen Beisammensein nach dem Spiel einig.

 

Für das Internat spielten: Kaja Danzer, Tobias Fisser, Tobin Heimes, Malte Hohnrodt, Eike Moschner, Christian Paar und Mauritz Wilmering.

 

Für die Lehrer spielten: Gerd Amberg, Jerik Braje, Stefan Günther, Lea Lütkebohle, Ingo Tusche, Claudia Weissig, Christin Winkelmann und Matthias Wild

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