h.e.l.p. 2019

 

h.e.l.p.-Projekt 2019

Am 24. und 25. Januar 2019 nahmen 70 Schüler der Klassen 11a, 11b und 11c am h.e.l.p.-Projekt des Deutschen Roten Kreuzes teil. „h.e.l.p.“ steht für „Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt“ und ist ein Rollenspiel für 14 bis 35 Spieler und Spielerinnen.

Dieses Projekt beinhaltete unter anderem die Simulation eines internationalen Konfliktes, welche sich an der Realität orientierte. Die Scouts Jessica Weers, Franziska Willms, Jannek Larysch und Jan Müller teilten zunächst die Schüler in acht Gruppen ein und leiteten selbst das Spiel, indem sie die Rolle der Vereinten Nationen einnahmen. Weiter vertreten waren die Presse, das IKRK und Deutschland, sowie die fiktiven Länder Malea, Nongi, Bonin und die Provinz Lufar, welche durch mehrere Schüler und Schülerinnen vertreten wurden. Die Scouts leiteten das Spiel mit einem kleinen Nachrichtenausschnitt ein, damit sich die Spieler besser in das Geschehen hineinversetzen konnten. Es ging in diesem Nachrichtenausschnitt darum, dass es aufgrund der Erdölvorkommen in einer Region von Malea (Lufar) und der damit verbundenen Ausbeutung des Landesabschnittes zu einer Krise zwischen mehreren Staaten kommt. Dies hat viele verschiedene Probleme (z.B. Bürgerkrieg, bewaffnete Milizen, Hungersnöte, Flüchtlingsströme usw.) zur Folge. Das Ziel dieses Projekts war es, in den Rollen der Vertreter des jeweiligen Landes Probleme innerhalb und zwischen den Staaten zu lösen. Der größte Konflikt bestand zwischen der Provinz Lufar und Malea. Die Presse berichtete immer aktuell über die neusten Informationen über die Verhandlungen zwischen den Parteien und einzelnen Ereignissen innerhalb der Länder. Das IKRK und Deutschland sollten als unparteiische Beteiligte in diesem Konflikt versuchen zu vermitteln. Das stellte sich im Verlauf des Spiels als gar nicht so einfach heraus, waren die unterschiedlichen Positionen doch sehr verschieden.

In einer ersten Verhandlungsrunde sollten sich alle Parteien auf eine Lösung einigen, was in diesem Jahr schwerer als gedacht war. Die Länder konzentrierten sich zunächst weniger auf den Konflikt, sondern vielmehr auf die Presse und behaupteten, dass diese durch gezielte Verbreitung alternativer Wahrheiten versuchen würden, die einzelnen Parteien gegeneinander ausspielen. Durch geschickte Moderation der Scouts wurde jedoch das Augenmerk wieder auf die Situation in den Ländern gelenkt, wodurch die Gruppen in der Lage waren konstruktiv weiterzuarbeiten und Lösungen für ihre jeweiligen Probleme zu finden. Bei der Abschlusskonferenz am Ende der Simulation kam es dann zu einer Einigung aller Beteiligten. Die Vertreter der Region Lufar, welche sehr viel Erdöl besitzt, erklärten sich dazu bereit, Anteile der Ressource an Malea abzugeben. Im Gegenzug wird die Region unabhängig, darf aber die Pipelines und den Hafen von Malea mit nutzen. Außerdem erhoffte sich das Land Nongi, wohin viele Menschen aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Lufar und Malea, geflohen waren, die Unterstützung des IKRKs. Diese bekamen sie letztendlich auch. Deutschland sah sich in der Pflicht den ärmeren Ländern zu helfen und unterstütze das IKRK mit finanziellen Mitteln.

 

Alles in allem hat dieses Projekt sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. Wir können auch nur empfehlen, dass die nachkommenden Klassen ebenfalls daran teilnehmen.

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