Pol&is 18

 

POL&IS 2018

Auch dieses Jahr wurde die POL&IS Simulation von 32 Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrganges des NIGE unter Leitung der Bundeswehr durchgeführt. Sie fand vom 28.05-31.05 im Haus der Begegnung statt. Jeden Morgen trafen sich die Teilnehmer in Esens, um bis nachmittags politische und gesellschaftliche Probleme zu lösen, über Wirtschaftsgüter zu verhandeln und sich in ihren Teams abzusprechen.

Zu Beginn der Simulation wurde die Gruppe in acht Regionen (Indien, Arabien, Europa, Afrika, Nordamerika, Russland, Japan, China) und vier Institutionen (Weltbank, Generalsekretariat, Weltpresse, NGO´s) aufgeteilt. Jede Region bestand aus einem Regierungschef/Umweltminister, einem Wirtschaftsminister und einem Staatsminister. Die anderen Rollen wurden jeweils mit zwei Personen besetzt. Anschließend ging es direkt los.

Die Simulation war aufgeteilt in Jahre, die sich aus den Phasen Beratung, Produktion/ Stationierungen/Programme, Kurzberatung, Verhandlung/Handel/Einsätze, Kurzberatung, Internationale Information und Silvester zusammensetzten. Zu Beginn jeden Jahres wurde von einer der beiden Journalisten der Weltpresse eine POL&IS Tagesschau vorgetragen. Dort bekamen die einzelnen Regionen ein Problem vorgegeben, welches sie im Laufe des Jahres lösen sollten. Problembeispiele dafür waren Mädchenmorde in Indien, der Terrorismus des IS in Arabien und Europa, der Walfang in Japan oder Kindersoldaten in Afrika. Waren die Phasen der Simulation vorbei und die damit verbundenen Probleme gelöst, fing ein neues Jahr mit anderen Problemen an.

Das Ziel der Simulation war zum einen, die Probleme und die Strukturen in der Politik besser zu verstehen und zum anderen zu realisieren, wie kompliziert, umfangreich und mehrdimensional eine einzige Aufgabe sein kann. Der Politikunterricht in der Schule ist vorwiegend theoretisch, die Simulation macht jedoch die Herausforderungen, mit denen sich viele Staaten auf der Erde auseinandersetzen auf praktische Weise verständlich.

Die Schwierigkeit bei uns Schülern lag neben der Lösungssuche für zahlreiche Probleme darin, zu entscheiden, wie man die einzelnen Staaten adäquat vertritt. Sollte man sich an den realen Umständen orientieren oder eine eigene politische Linie durchsetzen? Es stellte sich sehr schnell heraus, dass wir mehr als wir selbst agierten. So wurde in Russland und anderen Staaten beispielsweise von jetzt auf gleich die Demokratie eingeführt. Ebenso wurde auch der Walfang in Japan schnell gestoppt, was in der Realität nicht so leicht wäre.

Wir Mitspieler waren uns einig, dass die Simulation sehr viel Spaß gemacht hat und gut organisiert war. Sie hat uns gezeigt, dass wir alle zusammenarbeiten müssen, um gut voran zu kommen und Probleme zu lösen.

Wir möchten den Jugendoffizieren Patrick und Arne nochmals für die tolle Zeit danken!

 

Antonia Wiezer

Kaja Danzer

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