Wiebke Oltmanns erhält Angelus-Sala-Preis

 

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Wiebke während der Laborführung mit Dr. Schmidtmann vor dem Einkristalldiffraktometer zur Strukturanalyse kristalliner Stoffe

Wiebke Oltmanns mit Angelus-Sala-Preis ausgezeichnet

 

Als Jahrgangsbeste des NIGE im Fach Chemie wurde Wiebke Oltmanns (Klasse 10f) in diesem Jahr mit dem Angelus-Sala-Preis ausgezeichnet.

 

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Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des „Tags der Chemie“ an der Universität Oldenburg wurden Wiebkes besondere Leistungenim Fach Chemie durch Prof. Frank Rößner und Benjamin Schäfer vom „Jung Chemiker Forum“ Oldenburg gewürdigt.

Zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgänge aus Niedersachsen wurden ihr eine Urkunde und ein Buch überreicht.

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Gloveboxes zum Arbeiten unter sauerstofffreien Bedingungen. Die Luft in den Boxen wird durch Stickstoff oder Argon ersetzt.

 

Interesse für die Naturwissenschaft, ihr mathematisches Verständnis und ihr Abstraktionsvermögen sind Wiebkes Stärken, die für die Nominierung ausschlaggebend waren. „Hierin konnte sie sich gegen andere starke Schülerinnen und Schüler unserer Schule durchsetzen“, so Dave Münster, Fachbereichsleiter für Chemie am NIGE. „Unsere Chemie-Fachschaft ist sich einig, dass Wiebke gute Voraussetzungen mitbringt, um in einigen Jahren ein Chemiestudium erfolgreich absolvieren zu können“ so Münster weiter.

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In jedem Fall hat der Universitätsbesuch durch ein abwechslungsreiches Programm weiter auf das Fach Chemie neugierig gemacht.

Gleich zu Beginn hielt Prof. Wark (Technische Chemie) einen Vortrag über „Photokatalytische Erzeugung von Wasserstoff als chemischer Energieträger“. Wasserstoff gilt als Hoffnung für die Speicherung regenerativ gewandelter Energie, doch derzeit sind die Energieverluste trotz bekannter Katalysatoren noch zu groß. Weitere Forschung ist nötig.

Anschließend referierte Prof.Beckhaus (Anorganische Chemie) über die faszinierenden Eigenschaften des Metalls Titan, einem vielversprechenden Element nicht nur für die Weiterentwicklung von Katalysatoren.

Abgerundet wurde der Vormittag durch den Experimentalvortrag von Prof. Beeken vom Institut für Chemie der Universität Osnabrück. Hier ging es mit krachenden Experimenten und vegetarischer Wurst quer durch die Chemie.

Abschließend konnten sich Wiebke und einige mitgereiste Schülerinnen und Schüler der Schwerpunktkurse Chemie des NIGE noch durch Führungen einen genaueren Einblick über den Alltag im Chemielabor verschaffen.

Dort ging es u.a. um die Synthese neuer katalytisch wirksamer Titan-Verbindungen. Aufgrund der starken Sauerstoffempfindlichkeit erfolgt die Synthese stets in einer Argon-Atmosphäre. Hier durften sich einzelne Schüler im Umgang mit der Glovebox (Abb.) üben, was sich als gar nicht so einfach erwies.

Für die Strukturanalyse der im Labor erzeugten kristallinen Verbindungen dient das Einkristalldiffraktometer. Hier wurde den Schülern das Funktionsprinzip des Gerätes erklärt.

Fotos und Text : Dave Münster

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