Harlinger sind zu Gast in der Bärenstadt

Harlingen 214

 

27 Schüler des Simon-Vestdijk-Gymnasiums in Harlingen besuchten im Rahmen eines Austausch­programms das  NIGE. Dieser Aus­tausch läuft bereits seit 25 Jahren. Jährlich besuchen sich die beiden Partnerschu­len. Zuletzt waren die NIGE-Schüler im November letzten Jahres in Harlingen. 22 NIGE-Schüler der Klasse 9L1 hatten eine Art Reiseführer für ihre Gäste erstellt.

Insgesamt wurden 49 Schüler mit unterschiedli­chen Themen beauftragt. Zwei Gruppen hatten sich mit dem Thema Fischerei mit deren Netzen und Krabbenfi­schen beschäftigt. Peter de Witt, Fischer aus Dornumersiel, hatte einige Modell-Fi­schernetze mitgebracht und viel übers Fischen erzählt. Die Tourismus-Gruppe, die sich zuvor in drei Untergrup­pen unterteilt hatte, ent­warf drei Reisen für drei unterschiedliche Familien mit   verschiedenen   Bedürfnissen und Budgets. „Die Schüler sollen mal sehen, was so ein Urlaub kosten kann,“ sagte Ellen de Witt, Lehrerin der 9L1. Die Gastro­nomie-Gruppe fotografierte unterschiedliche Speisekar­ten von verschiedenen Res­taurants in Esens und zeigte diverse nationale und inter­nationale Küchen auf. Zudem gab es noch jeweils zwei Gruppen, die für das August-Gottschalk-Haus und das Museum am Meer in Esens, und für das Wattenhuus in Bensersiel eingeteilt waren. Begleitet wurden die Gruppen von den Lehrern Gerd Amberg, Ellen de Witt und  Boris König und    deren    holländischen Kollegen  Bieuwkje  Kooistra und Jonne Muller.

Frau de Witt resümierte, sie sei sehr stolz auf ihre Klasse. Auch NIGE-Schüler Bill Szczesny hatte die Zusammenarbeit mit den Harlingern viel Spaß ge­macht. Der Austausch endete am Freitag im NIGE mit einem Wissensquiz für die niederländischen Schüler. Die sechs besten Harlinger haben typisch ostfriesische Dinge als Preise erhalten. Da­nach wurden die Erlebnisse der Gruppen Fischerei, Gast­ronomie und Tourismus in englischer Sprache präsen­tiert. Nach einem gemeinsa­men Mittagsessen traten die Niederländer schließlich ihre Rückreise an.

 

Nach einem Artikel im AfH v.23.6.2014