NIGE-Schachturnier 2013

NIGE-Schachturnier 2013

In diesem Jahr fand das schulinterne Schnellschachturnier des NIGE schon vor den Versetzungs-konferenzen am Dienstag, 11. Juni statt – wie bisher in der Aula des Hauptgebäudes. Obwohl die Anmeldefrist dieses Mal mit knapp einer Woche sehr kurz war, ergab sich mit 52 wieder eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern. In weiser Voraussicht wurden daher nun die Brettnummernschilder nicht nur bis 26, sondern direkt bis 30 ergänzt, so dass man im nächsten Jahr diesbezüglich auf 60 Anmeldungen vorbereitet ist.

„Shake-Hands“ zur Begrüßung ist eine gute Sitte vor dem Beginn einer Partie.

 

Nach der Erläuterung der Turnierregeln begann die erste von sieben Runden etwa um 08:20 Uhr und endete mit einer kleinen Sensation, indem Renke Peters, der als bester Fünftklässler das Turnier absolvierte, fast seinen Gegenspieler aus der Jahrgangsstufe 10 besiegte. Renke hatte sich sowohl einen deutlichen Material- als auch Zeitvorteil herausgespielt, doch leider fehlte ihm das nötige Quäntchen Erfahrung, um die Partie nicht nur unentschieden, sondern sogar siegreich zu beenden. Dennoch hatte sich Renke mit dieser Leistung sicherlich den Respekt vieler älterer Schülerinnen und Schüler verdient.

Renke Peters an Brett 12 während der zweiten Runde.

Die spielstärkeren Teilnehmer trafen zunehmend an den vorderen Brettern aufeinander.

Wie schon zuvor in den vergangenen Jahren gab es die eine oder andere Partie mit kuriosem Verlauf, was so manches Raunen bei den Zuschauenden hervorrief, aber auch einen Reiz dieses Turniers an sich ausmacht. So blieben etwa einige Male wieder große Material- und Stellungsvorteile ungenutzt, indem trotz dieser jeweils keine Mattstellung erzwungen werden konnte. Stattdessen wurde der König z.B. über das halbe Brett in eine Stellung getrieben, in der er keinen regulären Zug mehr machen konnte, so dass diese Partien aufgrund der Pattstellung jeweils remis gewertet wurden. Einige Matt-in-einem-Zug-Stellungen wurden als solche nicht oder zu spät erkannt. Die kürzeste Partie dauerte nur knapp zwei Minuten. Und dennoch konnten aus diesen Partien alle Beteiligten einen Nutzen ziehen – nämlich, dass diese schlicht sehr lehrreich waren. In anderen Partien wiederum ließ sich mancher Spieler derart viel Zeit, dass er zum Ende hin quasi Blitzschach spielen musste. Hier zeigte sich, wer damit aufgrund einer gewissen Erfahrung bzw. mithilfe von Endspielkenntnissen gut umgehen konnte. Die spielstärkeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten aufgrund des Turniermodus („Schweizer System“) zunehmend ihre Fähigkeiten ausspielen und lieferten sich entsprechend hochqualitative und interessante Zweikämpfe. Sehr erfreulich war die allzeit vorhandene Disziplin aller teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, wodurch das gesamte Turnier absolut fair und in einer dem Schachspiel angemessenen Atmosphäre ablief.

Jule Buldt musste sich auch mit Mark Ong messen.

Maimoon Kassas gab den jüngsten Turnierteilnehmern zwischendurch Eröffnungstipps.

Ein Abonnement auf den Titel „Sieger unter allen Teilnehmern“ scheint Maimoon Kassas (10C) zu haben, da er wieder mal alle Partien für sich entscheiden konnte. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgten ihm dieses Jahr sein Bruder Sami Kassas (10F) und Mihai-Ali Popa (10D). Die nachfolgend besten Teilnehmer der Jahrgangsstufen 5 bis 11 waren neben Renke Peters (5FL4) in diesem Jahr Gerke Wagner (7FL1), Marvin Mazur (8L3), Stefano Kleinen (9L1), Tammo Jacobs (10E) und Robin Schicke (Jgst. 11). Aus der Jahrgangsstufe 6 gab es dieses Mal leider keine Teilnehmer/-innen – vermutlich u.a. weil sich zwei 6. Klassen dieses Jahrgangs zuvor auf einer fünftägigen Fahrt befanden und somit die Turnierankündigung nicht mehr rechtzeitig wahrgenommen hatten. Als beste Schülerin landete Leonie Collmann (10F) auf Platz Neun. Hervorzuheben sind noch die tatsächlichen Platzierungen des besten Siebt- bzw. Achtklässlers: Marvin wurde seinem Jahrgang entsprechend Achter, Gerke schaffte es sogar auf einen sehr beachtlichen sechsten Rang direkt hinter Tammo und Robin. Alle Sieger bzw. Jahrgangsbesten wurden wieder mit einer Urkunde geehrt und erhielten einen vom NIGE gespendeten Buchgutschein im Werte von 10,- €.

Die Turniersieger und Jahrgangsstufenbesten.

Die Turniersieger und JahrgangsstufenbestenDie Schach-AG bedankt sich bei allen, die unterstützend zum Gelingen des Turniers beigetragen haben – insbesondere beim Schachverein Esens, der wieder das gesamte Spielmaterial zur Verfügung gestellt hat.

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