Der Sommernachtstraum rückt näher

Nach einem Artikel des Anzeigers für Harlingerland vom 15.12.12

Sommer_312Seit Mai dieses Jahres probt die Musical-AG des NIGE an dem Stück „Ein Sommer­nachtstraum“, basierend auf Shakespeares Theaterstück mit Musik von Heinz Rudolf Kunze. „Die Aufführungen sind für das letzte Februar- und erste Märzwochenende 2013 geplant“, erklärt Christi­ne Lier, die zusammen mit Ar­min Hoyer die Gesamtleitung hat. Beteiligt sind rund 40 Schüler.

Doch nicht nur die Akteure auf der Bühne entscheiden über den Erfolg. Für die Ge­samtleistung ebenso wichtig sind die Band unter Leitung von Eberhard Nolopp und die Mitglieder der Technik-AG. „Besonders imposant werden diesmal die Bühnenbeleuch­tung sowie die live gespielten und gesungenen Songs sein“, verspricht die AG-Leiterin.

Sommer_412„Die Technik-AG wurde 2007 aus der Not heraus ge­gründet, Veranstaltungen der Schule in Ton und Licht zu be­gleiten“, erklärt der Leiter Knut Blancke. „Wir unterstüt­zen die Inszenierung, bezie­hungsweise gestalten einzelne Spielszenen durch ein pro­grammiertes Lichtspiel mit.“
Hauptziel der Technik-AG ist es, den verschiedenen Ver­anstaltungen wie Theater, Musical und Konzerten, aber auch Konferenzen und Vorträ­gen einen professionellen An­strich zu verleihen“, so Knut Blancke. Dabei zählen Theater und Musical zu den anspruchs­vollsten Herausforderungen. „Für das Stück ,Ein Sommer­nachtstraum‘ haben wir 36 Funkkanäle zu bewältigen“, sagt Lars Pieperjohanns, einer von derzeit sieben Technik-begeisterten.  Für das Stück hat die AG mehr als 150 Licht­stimmungen programmiert.
Hinzu kommt das Bühnen­bild: ein gemalter Hinter­grund, Bäume aus Hartfaser­platten, jeder versehen mit farbigen Lampenkörpern, die von einer Art Mischpult ange­steuert werden. „Die Schwie­rigkeit für die Schüler ist nicht nur die Bewältigung der Tech­nik auf professionellem Niveau, sondern auch der kreativ-ästhetische Aspekt“, erklärt Knut Blancke. Die Mit­glieder der AG müssen sich den Blick eines Regisseurs an­eignen, Szenen analysieren und Stimmungen erzeugen. „Rosa zum Beispiel steht für die künstliche Liebe“, so der AG-Leiter weiter. Die Arbeit der Schüler beginnt weit vor den ersten Proben. Sie müs­sen das Stück lesen und Ideen generieren. Die Lichteffekte schaffen Leitmotive. Während der Proben muss alles mit den Akteuren auf der Bühne, aber auch mit der Band abge­stimmt und koordiniert wer­den.
Die Berufe Toningenieur und Lichtdesigner sind heute anerkannte Studiengänge. Die Technik-AG bietet einen be­rufsorientierten  Vorge­schmack: spannend, schwie­rig, zeitaufwendig. Die Arbeit fordert Technikverständnis, Kreativität, Kommunikations­fähigkeit und Teamgeist. Jona­than Hammoor ist einer der Schüler, die diesen Weg ein­schlagen möchten. Doch vor­erst soll die Arbeit in der Tech­nik-AG des NIGE vor allem eines: Spaß machen.

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