Anja Renken-Abken übernimmt Schirmherrschaft auf der Groschenkirmes

Text: Klaus Händel. Fotos: Klaus Händel,Norbert Peters. Die Organisatoren der katholischen Kirchengemeinde St. Willehad setzten die Tradition der Groschenkirmes am Wochenende mit der 48. Auflage mit großem Erfolg fort. Trotz einzelner Schauer, aber bei milden Temperaturen, fanden wieder Hunderte Besucher den Weg auf das Gelände der Kirche an der Marienkamper Straße.

Los ging das Fest für ganze Familien – darunter zahlreiche Urlauber – am Samstag mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach hieß Norbert Peters, der durch die Veranstaltung führte, die Gäste auf dem Gelände um die Kirche und das Gemeindehaus willkommen, allen voran Bürgermeisterin Karin Emken, die den Schirm in Vertretung der Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller, die sich in Berlin befindet, an die neue Schirmherrin – die Leiterin des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Esens, Anja Renken-Abken – überreichte.

Nach Begrüßungsworten mit dem Dank an die langjährigen Organisatoren sowie für den guten Zweck –wie in jedem Jahr soll der Reinerlös karitativen Zwecken zugeführt werden. Zum einen werden in Barreiras (Brasilien) Straßenkinderprojekte unterstützt, Computerunterricht für Jugendliche finanziert und Kleinbauern geholfen im Kampf gegen die größtenteils skrupellose Agro-Industrie. Daneben wird die BeLu-Ugandahilfe mit einem vierstelligen Betrag bedacht, um in Schwarzafrika Bildungsprojekte zu finanzieren – sowie der obligatorischen Unterschrift auf dem Schirm wurde ausgiebig gefeiert.

Für musikalische Unterhaltung am Samstagabend sorgte das Dunumer Akkordeonorchester. Schon während der ersten Lieder strömten die Besucher an die Stände. Denn zur Groschenkirmes gehört ein vielseitige Angebot an leckeren Speisen und Getränken. Eine Besonderheit war das ungarische Kesselfleisch, angeboten von Marc Giesa, der mit Harald Holtwick und Judith Holtwick-Giesa zur Groschenkirmes eigens aus Borken angereist war. Gute Stimmung herrschte an beiden Tagen auch an den übrigen Ständen sowie im Weinzelt.

Für die Kinder gab es Stockbrot backen am Lagerfeuer und für alle magische Momente mit dem Zauberer Maltus.

Auch das Programm am Sonntag begann mit einem Gottesdienst. Danach spielte traditionell die Jazz-Formation „Ain’t we Sweet?“ zum Frühshoppen auf. Für ganz andere Klänge sorgte Schirmherrin Anja Renken-Abken am Nachmittag mit der NIGE-Band, die zum ersten Mal auf der Groschenkirmes zu hören war und für ihre Darbietungen verdienten Beifall bekam.

Höhepunkte waren dann der Auftritt der Bauchtanzgruppe der „Secret Lailas“ sowie die Kunstversteigerung von Werken zahlreicher Esenser Künstler durch Norbert Peters. Für Kinder gab es erneut ein breites Angebot: Spielepark, Toberwagen und Riesenrutsche, Kinderschminken, Ponyreiten und Zaubereien mit Maltus. Mit der Ziehung der Tombola-Gewinne ging die 48. Groschenkirmes zu Ende.

Nach  Artikeln des Anzeiger für Harlingerland vom 16.8 und 19.8. 2019

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