Klassenfahrt zum Europaparlament

Die Klassenfahrt nach Straßburg startete am Mittwoch den 12. Juni 2019. Die Aufregung und Vorfreude war riesig. Von der Müdigkeit war erstmals nichts zu sehen, wir warteten vor dem Eingang des Hauptgebäudes auf den Bus, der uns nach Straßburg bringen sollte. Mit etwas Verspätung kam er dann endlich, der Busfahrer namens Manni war uns gleich sympathisch. Voller Vorfreude stiegen wir alle in den Bus und suchten uns einen bequemen Sitzplatz. Viele schliefen nach ein paar Minuten ein während andere sich mit Plaudern, Musik hören oder Lesen wachhielten. Alle zwei bis drei Stunden machten wir eine Pause um auf Toilette zu gehen oder sich die Beine zu vertreten, auch die Pausen waren immer unterhaltsam, man konnte oft viele verschiedene Sachen sehen, wie z.B als wir vor der  großen Brücke Halt machten, begeistert von der Aussicht ging die Pause sehr schnell vorbei, genau wie die 10 Stunden fahrt, dies lag nicht nur an den genannten Unterhaltungsmitteln,  sondern auch an unserem coolen Busfahrer Manni. Die Leute weiter hinten haben das wahrscheinlich nicht so mitbekommen, aber Manni hatte interessante Geschichten und Witze auf Lager, die er während der Fahrt erzählte . Relativ früh sind wir bei unserem Hotel angekommen, überrascht, wie neumodisch das Hotel aussah, gingen wir nach etwas organisatorischem Durcheinander auf unsere Zimmer, wo wir kurz Zeit hatten uns einzurichten und uns frisch zu machen. Jedes Zimmer verfügte über ein eigenes Bad, einen Fernseher, verschieden viele Betten und das wohl wichtigste, WLAN! Nach kurzer Zeit trafen wir uns unten auf dem Hof (wo es übrigens tolle Sitzmöglichkeiten, einen Grill und ein Boulefeld gab) um gemeinsam ins Restaurant zu laufen, wo wir unsere erste französische Mahlzeit zu uns genommen haben.  Die Bedienung war nicht sehr freundlich, was zu Diskussionen zwischen der Hotelführung, den Lehrern und dem Reisebüro führte. Erschöpft von der Fahrt und gesättigt gingen wir alle zu Bett. Text: Nina Ayleen Petrik. Foto: W. König

Bevor es auf Klassenfahrt ging, haben wir die Klasse in verschiedene Gruppen eingeordnet. Eine Gruppe davon war verantwortlich, Spiele für den letzten Abend zu organisieren. Die Gruppe hatte tolle Arbeit geleistet, wir mussten uns in Dreiergruppen sortieren, um dann mit den Spielen zu beginnen. Das erste Spiel war eine „Witze Challenge“, bei der man kurz Zeit hatte sich Witze, Rollenspiele oder andere lustige Dinge auszudenken, um die gegenüber sitzende Gruppe zum Lachen zu bringen, wie man sich schon denken kann, war das ein totaler Spaß, wir haben alle viel gelacht. Nachdem alle Gruppen mal dran waren, ging es auch schon zum nächsten Spiel. Auf dem Boden waren Becher und Flaschen aufgestellt (zweireihig), auch bei diesem Spiel traten zwei Gruppen gleichzeitig gegeneinander an. Ziel des Spiels war es so schnell wie möglich den Kugelschreiber, der an einem Band befestigt war, in die Flaschen und Becher zu stecken und dabei schneller, als die anderen zu sein. Klingt sehr einfach, war es aber nicht, denn man durfte nur das Band in den Mund nehmen und die Hände hinter dem Rücken verschränken. Auch bei diesem Spiel hatten wir unglaublich viel Spaß. Da es schon ziemlich spät und dunkel war, entschlossen wir uns dazu nun schlafen zu gehen, da wir am nächsten Tag auch eine anstrengende Rückfahrt vor uns hatten. Naja wie bereits gesagt wollten wir eigentlich schlafen, nur wurde unser Plan von anderen Hotelgästen zerstört, denn diese waren der Meinung, dass es keinen besseren Zeitpunkt gibt, als mitten in der Nacht in einem kleinen Hotel eine Party zu feiern. Einige Schüler baten die Gäste leise zu sein, doch es half nichts. Schließlich musste unsere Lehrerin den Hotelchef rufen, der es dann auch endlich schaffte, die anderen Gäste zur Ruhe zu bringen. Am nächsten Morgen haben wir noch ein letztes Frühstück zu uns genommen und sind dann relativ früh losgefahren, im Bus herrschte gute Stimmung. Die Rückfahrt verging meiner Meinung nach schneller, als die Hinfahrt. Wieder am Hauptgebäude angekommen, warteten dort auch schon die  Eltern, freudig umarmten sich alle und wir  bedankten uns noch einmal bei Manni, Frau Nagel und Herrn König, die uns diese tolle Fahrt nach Frankreich ermöglicht haben. Auch an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an unseren tollen Busfahrer Manni, der uns überall hingefahren hat.  Text: Nina Petrik. Foto: Dinah Ehnts

 

Foto: W.König

Das Europaparlament   –  Vendredi, 14.6.19 Text: Dinah Ehnts

Le Palais de l‘Europe est le siège du Conseil de l’Europe à Strasbourg, la soi-disant capitale de l’Europe.

Ein absolutes Highlight unserer Klassenfahrt nach Strasbourg, der sogenannten Hauptstadt Europas, war die Besichtigung des Europäischen Parlaments. Nachdem wir während der europäischen Ralley genügend Zeit hatten, das Gebäude von außen zu betrachten, durften wir es nun auch von innen besichtigen. Als wir das Europaparlament um 12 Uhr betraten, mussten wir zuerst eine Sicherheitskontrolle passieren, die der am Flughafen sehr ähnlich ist. Nachdem wir und unser Gepäck durchleuchtet worden waren, wurden wir von einer Dame in Empfang genommen. Während wir ihr folgten, konnten wir uns einen ersten Eindruck vom Europaparlament machen. Es war gerade neu renoviert worden und wirkte hell und einladen mit vielen Holzvertäfelungen, hunderten Fenstern, die ganze Wände ersetzten und Pflanzen, die sich die vielen Treppen hinauf schlängelten. Sogar Rolltreppen gab es.

Foto: W.König

Einige Stockwerke weiter oben trafen wir auf etliche andere Schüler. Wir waren also nicht die einzige Klasse, die das Europaparlament besichtigte. Die Dame lotste uns nun in einen großen runden Raum mit einem ebenfalls kreisrunden Tisch, der die Mitte des Raumes einfasste. Hier sollten wir einen Film zum Thema Europa sehen. Die Wände dienten dabei als Leinwand, sodass wir uns einen Film in 360° Grad anschauen konnten. Es war faszinierend, sich in alle Richtungen drehen zu können und überall verschiedene Bilder zu sehen. Wir hatten das Gefühl, selbst mitten im Geschehen zu sein. Angesprochen wurden Themen wie die Europäische Union, was die verschiedenen Länder verbindet und trennt und wie wir es in Zukunft schaffen, unseren Kontinent zu einem vereinten Europa zu machen.

Nach dem Film verließen wir den Raum wieder und wurden von einer anderen Dame in Empfang genommen. Sie verkündete, uns nun den Plenarsaal zeigen zu wollen und gespannt folgten wir ihr. Sie führte uns auf eine Kreisrunde Tribüne, die wie ein 360° Grad Balkon über dem Plenarsaal schwebte. Wir schauten in die Tiefe und staunten über die vielen Sitze und die Größe des riesigen Saals. Auch kannten viele von uns den Plenarsaal bereits aus dem Fernsehen und es war beeindruckend, ihn nun mit eigenen Augen zu sehen.

Foto:Dinah Ehnts

Nachdem wir genügend Fotos gemacht hatten, setzten wir uns neben eine andere deutschen Klasse. Die Dame erklärte uns anschließend eine Menge über den Plenarsaal. Wie erfuhren, dass die wichtigsten Politiker Europas jeden Monat für vier Tage ins Europäische Parlament kommen um sich dort zu treffen. Die Dame erzählte auch von dem schwierigen, aber gut bezahlten Job als Simultanübersetzer und was die Anzahl der Abgeordneten mit den Sitzen im Plenarsaal zu tun hat. Sie erläuterte die Begriffe Partei, Fraktion und Koalition und setzte uns über die aktuellen Wahlen in Kenntnis. Es war sehr interessant und wir lernten viel, nur betreten durften wir den Plenarsaal nicht. Dennoch war die Besichtigung des Europaparlaments ein ganz besonderes Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden!

Das Schokoladenmuseum Text: Dinah Ehnts

Saviez-vous que les Français consomment plus 11 kg de chocolat par an et par personne?
Situé au cœur de l‘Alsace première région exportatrice de chocolat en France. Les secrets du chocolat vous plongent dans un univers savoureux!

Nach dem spannenden Besuch im Europaparlament ging es auch schon weiter im Programm. Manni fuhr uns mit seinem Bus die 15 Kilometer nach Geispolsheim. Dort waren wir für 15 Uhr im Schokoladenmuseum – Musée des secrets du chocolat –  angemeldet.
Dort angekommen durften wir uns zuerst selbst umsehen. Wir liefen durch einen dunklen Gang und sahen Puppen, die sich wirklich bewegten und dabei Schokolade herstellten. Es war ein faszinierendes Erlebnis, wirkten die Puppen und ihre Bewegungen doch im ersten Moment sehr menschlich.

Am Ende des Ganges gelangten wir in einen Raum, in dem historische, aber auch moderne Geräte zur Schokoladenherstellung zu sehen waren. Auch ein Film informierte uns über die Entstehung der heiß beliebten Süßigkeit. Wir  gingen weiter  vorbei an anderen sich bewegenden Puppen und Infotafeln die Geschichtliches, Erstaunliches und Lustiges über Schokolade berichteten. Wir sahen sogar echte schokoladige Kunstwerke wie Schuhe, Kleidung und Tiere aus Schokolade! Es war sehr beeindruckend.

Aber wir durften nicht nur schauen, sondern konnten auch selbst aktiv werden. Hinter Holzklappen verbargen sich verschiedene Gerüche, die man erraten musste. Natürlich hatten sie alle etwas mit Schokolade zu tun. Wir erschnupperten z.B. Vanille, Zimt, Kakao und Kaffee. Auch kosten durften wir. In Gläsern warteten mundgerechte Happen weiße Schokolade, Zartbitter oder ganz normale Vollmilchschokolade darauf, von uns probiert zu werden. Daneben standen Nussnugatcremes, Erdnussbutter und andere schokoladige Aufstriche, die wir natürlich ebenfalls verkosteten.

 Am Schluss der Besichtigung  wartete noch etwas Besonderes auf uns: Eine Pralinenverkostung unter professioneller Leitung! Jeder von uns bekam eine kleine Schachtel mit vier verschiedenen Pralinen, bevor wir in ein kleines Kino geführt wurden. Uns wurde ein Film gezeigt, in dem ein Mann uns erklärte, wie man Pralinen richtig verkostet. Auf der Zunge zergehen lassen, warten bis sich das Aroma ausbreitet und natürlich immer erst die halbe Praline in den Mund stecken. Es war gar nicht so leicht, sich mit jedem einzelnen Stückchen Praline so eingehend zu beschäftigen. Aber wir schafften es dennoch, die Pralinen nicht gleich hinunter zu schlingen, sondern sie mithilfe des Films nahezu professionell zu verkosten.

Bevor Manni uns mit dem Bus zurück nach Strasbourg brachte, stöberten wir noch im Shop des Schokoladenmuseums. Uns erwartete eine riesige Auswahl verschiedenster Leckereien. Alle erdenklichen Schokoladensorten, Pralinen, schokoladige Aufstriche und sogar Gegenstände aus Schokolade, die ein heiß beliebtes Mitbringsel für zuhause waren. Viele von uns fanden schokoladige Geschenke für ihre Familien oder etwas Süßes für sich. Insgesamt war es ein toller Besuch im Schokoladenmuseum, der nicht nur interessant, sondern auch eine Wohltat für unseren Gaumen war! 

Foto: Dinah Ehnts

 

Mit der App durch Straßburg

Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war sehr warm. Wir hatten eine App auf dem Handy, mit der wir verschiedene Fragen über Straßburg gestellt bekamen. Die App führte uns mit einem Pfeil durch ganz Straßburg und wir sollten verschiedenste Fragen beantworten. Wir haben viele schöne Sehenswürdigkeiten gesehen wie zum Beispiel die „Cathedrale Notre-Dame de Strasbourg“. Diese Kathedrale gehört zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte und zu den größten Sandsteinbauten der Welt. Eine weitere Besonderheit war die bunte Rosette die weit oben auf dem Hauptturm der Kathedrale zu erkennen war. Die Rally endete in „La petit France“,  ein beliebtes Viertel bei Touristen, denn das Kopfsteinpflaster und die Kanäle sowie verschiedenste Fachwerkhäuser sind noch aus dem Jahre 1572. Von dort aus gelangten wir  wieder zurück zum Treffpunkt. Nun hatten wir etwas Freizeit in der Stadt. Es gab viele Läden mit lustigen Souvenirs, vor allem Störche, die ein Wahrzeichen in Straßburg, der Stadt der Störche, sind. Später trafen wir uns bei der Kathedrale, um dann gemeinsam in Richtung Bootssteg zu laufen. Dort angekommen mussten wir noch etwas warten und es wurde immer wärmer. Daher waren wir froh, dass wir dort am Steg etwas Schatten finden konnten. Nach kurzer Wartezeit kam auch schon ein Boot. Es war ein großes Boot mit Glasdach, das auch geöffnet werden konnte. Im Boot suchte sich  jeder einen Platz und nach kurzer Einweisung ging die Bootstour auf der Ill los. Das Boot hatte sich durch das Glasdach so aufgeheizt, dass es allen zu warm war. Jeder hatte auf seinem Platz ein Paar Kopfhörer und mehrere Schalter, um eine der 14 Sprachen zu wählen. Wir fuhren  durch einige Schleusen und unter sehr vielen Brücken durch. Wir haben sehr viel über die Geschichte der Häuser erfahren, von denen man sogar einige bei der Rally schon gesehen hatte. Darunter auch das Gebäude des Deutsch/Französischen Fernsehsenders ARTE und auch das  Europaparlament. Es war trotz der Hitze im Boot sehr interessant, aber wir waren froh als die Tour zu Ende war und wir am Bootssteg wieder frische Luft atmen konnten. Wir hatten jetzt Freizeit  um die Innenstadt weiter aber alleine zuerkunden. Gegen Abend trafen wir uns in einem Restaurant zum Flammkuchenessen. Manni brachte uns danach wieder zum Hotel und ein schöner Tag war schon wieder vorbei.    Text: Alina Bruns

Foto. W. König

 

Flammkuchenessen  Foto: W.König

Unsere Wanderung zu der Königsburg in Colmar

Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen waren, wussten wir alle, dass ein langer Weg vor uns liegen würde. Am Anfang der Wanderung war unsere Gruppe motiviert. Das Ziel, die Burg, vor unseren Augen. Doch nach ein paar Kilometern bergauf, machten unsere Beine langsam schlapp. Der Weg schien sich in die Länge zu ziehen, und die Steigung machte es uns schwer die Puste zu bewahren. Die Hälfte unserer Gruppe entschied sich daraufhin eine Pause zu machen. Nachdem wir uns vor der Strecke, die hinter uns lag, erholt hatten ,setzten wir unseren Weg fort. An manchen Stellen hielten wir an, um Fotos zu machen und den wunderschönen Ausblick, den wir von dort aus hatten, zu genießen. Die Wanderung war insgesamt ein wunderschönes Erlebnis. Die Natur und die Bäume ließen alle anderen Dinge um uns herum verstummen. Als wir dann oben ankamen, wurden wir mit dem wunderschönen Ausblick über Colmar belohnt.

Auf der Wanderung  Foto W.König

Die Burg

Die Burg war wunderschön. Man fühlte sich in eine andere Zeit versetzt. Die Räume der Burg waren altertümlich eingerichtet, und man bekam das Gefühl, die Anwesenheit der Personen, die dort einst lebten, spüren zu können.Während wir durch die verschieden Räume der Burg liefen, erfuhren wir einiges über ihre Funktion und Geschichte. Die Burg verfügte zudem über einen Burgturm, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die umliegende Landschaft hatte.

 


 Foto:  W.König

 

 

 

 

Foto: Dinah Ehnts

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